Sonntag, 10. Oktober 2021

Im Test: Ankündigung

Hallo ihr Lieben!
Wie ihr vielleicht aus dem Titel schon erahnen könnt, möchte ich mich einem neuen Projekt widmen, dass den Namen "Im Test" trägt.

Wir alle lieben Bücher, allerdings kann diese Liebe ganz schön ins Geld gehen. Kein Wunder also, dass sich Mängelexemplare und gebrauchte Bücher größter Beliebtheit erfreuen. Aber wo bekommt man diese? Und wie sieht es mit dem Zustand und den Preisen aus? Welche Seiten sind übersichtlich, welche bieten die beste Auswahl? Genau diesen Fragen möchte ich in diesem Projekt nachgehen.

Deshalb habe ich alle Seiten gesammelt, die Mängelexemplare und gebrauchte Bücher anbieten und die ich finden konnte. Um die Seiten vergleichen zu können, werde ich mir bei jeder 5 Bücher aussuchen und diese bestellen. Hinterher werde ich dokumentieren, wie übersichtlich die Seiten sind, wie die Auswahl, wie lange es zwischen Bestellung und Versand gedauert hat und natürlich in welchem Zustand die Bücher bei mir ankamen.

Ich werde allerdings Seiten wie Ebay oder Verkaufsgruppen auf Facebook außen vor lassen. Warum? Die Qualität ebenso wie die Preise kann hier sehr stark variieren und ist letzten Endes nicht mit den Angeboten anderer Privatverkäufer vergleichbar. Ich möchte mich auf Seiten beschränken, wo vor dem Verkauf direkt noch einmal eine zentrale Überprüfung stattfindet, so wie bei Rebuy oder Medimops.

Natürlich wird es eine ganze Weile dauern, alles Seiten zu durchsuchen - und auch etwas Geld. Die Beiträge werden folglich nach und nach erst kommen, auch wenn ich den genauen Rhythmus noch nicht weiß. Das wird sich erst noch ergeben.

Ich hoffe, ich habe euch ein wenig neugierig gemacht. Wenn ihr Seiten kennt, die Mängelexemplare oder gebrauchte Bücher anbieten, dann schreibt sie mir gerne in die Kommentare. Vielleicht kannte ich sie ja noch nicht.

Damit verabschiede ich mich auch schon wieder. Bis zum nächsten Mal und vergesst nicht: Lest schön!
Eure Shannon

Bloggerbrunch #1: Selfpublisher stellen Fragen, Leser antworten



Abwechselnd auf Instagram und ihren Blogs richten Tanja von "Der Duft von Büchern und Kaffee" und Leni von "Meine Welt voller Welten" immer wieder samstags den Bloggerbrunch aus:

"Sinn und Zweck dieser Veranstaltung ist es mit anderen Bloggern ins Gespräch zu kommen.
Wir wollen uns an diesem Tag über Themen austauschen, die uns beschäftigen und bestenfalls auch bestehende Probleme oder offene Fragen klären.
Jeder Bloggerbrunch wird ein neues Hauptthema erhalten über das wir mit euch quatschen wollen."

Ich habe es gestern leider nicht geschafft, deshalb möchte ich das Ganze gerne heute nachholen. Zumal es diesmal um Fragen ging, die Selfpublisher-Autoren schon immer gerne mal an Leser stellen wollten.

"Für den heutigen Bloggerbrunch haben sich Leni von „Meine Welt voller Welten“ und ich ein Thema überlegt, das uns besonders am Herz liegt. Wir wollen heute Selfpublishern die Möglichkeit geben ihre Fragen an uns Leser zu stellen. 
Gerade Autoren, die neu auf dem Markt sind, haben oft noch kein Netzwerk aufgebaut, das einen Erfahrungsaustausch ermöglicht. Sie müssen ihrer Intuition vertrauen oder auf Ratschläge von Freunden zurückgreifen. Viele Autoren sind wissbegierig. Sie möchten ihre Geschichten perfektionieren, Fehler ausräumen, sie sind neugierig auf das Feedback von außen. Diesen Autoren wollen wir unseren heutigen Bloggerbrunch widmen.
Wir haben drei Autor/innen gefragt, die bereits ein paar Werke veröffentlicht haben, welche Fragen sie gerne einmal von uns Lesern beantwortet haben würden. Herausgekommen ist eine kleine Liste. Leni und ich haben eine Auswahl getroffen und präsentieren euch heute fünf Fragen, die wir gerne mit euch beantworten wollen.
Wir hoffen den Autoren damit ein wenig weiterzuhelfen und zugleich einen interessanten Austausch herbeizuführen.
Es geht heute nicht darum Fragen „richtig“ zu beantworten. Heutiges Ziel des Bloggerbrunches ist es, Autoren und Leser zusammenzuführen, Anregungen zu geben und Denkansätze zu liefern. [...]
Die heutigen Fragen wurden gestellt von Derek K. Adler, Jaqueline Weichmann-Fuchs und Eva Maria Schwarz-Pretner."

14:00 Uhr: Wenn euch eine Geschichte interessiert, hattet ihr dann schon mal Interesse daran euch mit dem Autor auszutauschen? Und lernt ihr einen Autor lieber auf Facebook, Instagram oder über seine eigene Homepage kennen?

Ich tausche mich sehr gerne mit Autoren aus, vor allem von meinen Lieblingsbüchern. Zwar schaue ich dann auch auf Homepages, aber vor allem auf Instagram, finde ich, bekommt man einen super Einblick. Tatsächlich haben es schon Autoren, die sehr aktiv auf Instagram sind, geschafft, mich davon zu überzeugen, mir ihre Bücher genauer anzusehen, unter anderem Marie Grasshoff und Nina Mackay. Natürlich kann ich verstehen, dass es für Autoren ziemlich stressig werden kann, auf alle Nachrichten begeisterter Leser zu antworten, erfahrungsgemäß können sich daraus aber auch wirklich tolle Gespräche entwickeln.

14:30 Uhr: Was bewegt euch dazu, einen Roman von einem euch unbekannten Autor zu kaufen, und wie erfahrt ihr überhaupt von Debütromanen von Indie-Autoren?

Der Autorenname ist tatsächlich so ziemlich das Letzte, worauf ich bei der Buchwahl achte. Teilweise hatte ich es auch, dass ich ein Buch gekauft habe und erst hinterher beim Katalogisieren und Einräumen gemerkt, dass es ja ein mir bekannter Autor ist. Für mich muss der Klappentext überzeugen. Cover und Titel können mich zwar in soweit beeinflussen, ob ich ein Buch in die Hand nehme oder nicht, aber am Ende ist der Klappentext das Ah und Oh.
Von Indie-Autoren zu erfahren ist für mich hingegen nicht ganz so einfach. Ich bin klassischer Buchladen-Stöberer. Die meisten der Bücher, die auf meiner Wunschliste landen, habe ich zufällig im Laden gefunden. Das macht es für Indieautoren etwas schwierig, schließlich schaffen es leider die wenigsten meiner Erfahrung nach in den Buchladen. Die Selfpublisher, die bei mir im Regal und auf der Wunschliste stehen, habe ich auf zwei verschiedenen Wegen entdeckt: Zum einen wären da die Buchmessen. Ich bin nun mal ein Stöberer und da komme ich voll auf meine Kosten - und mit Selfpublishern in Kontakt. Auf der anderen Seite komme ich mit Büchern von Selfpublishern auch hin und wieder über Social Media in Kontakt, durch Vorstellungen und Präsentationen auf Blogs, Facebook oder Instagram.

15:00 Uhr: Wie teuer darf für euch ein Taschenbuch sein?

Das ist keine ganz so leichte Frage, denn wenn mich die Geschichte richtig interessiert, dann werde ich sie mir früher oder später holen, unabhängig vom Preis. Auch wenn ich gerade bei höherpreisigen Büchern nicht böse um Mängelexemplare bin. Wirklich wohl fühle ich mich in einem preislichen Rahmen bis 15€ für Taschenbücher, kaufe bei 18€ allerdings trotzdem noch - auch wenn ich vielleicht etwas länger überlege.

15:30 Uhr: Muss ein Bösewicht für euch immer richtig finster sein, oder findet ihr es interessant, wenn seine Beweggründe nachvollziehbar sind und er sogar sympathisch wirkt?

Um Gottes Willen, nein. Wenn der Bösewicht nur Böse um des Böse sein Willens ist, dann kann mir das ganz schnell die Lust aufs Buch verderben. Figuren müssen ausgearbeitet sein und ihre Gründe haben. Der Antagonist kann gerne ein richtig schön abgrundtiefes Arschloch sein, aber dann möchte ich bitte auch eine Erklärung geliefert bekommen, warum er so geworden ist - und sei es nur ein "Ihm macht Töten Spaß". Wobei, ein bisschen mehr sollte es schon sein.

16:00 Uhr: Was macht für euch ein gutes Buch aus? Lest ihr das Vorwort/Nachwort?

Da spielen viele Faktoren hinein. Meine wichtigsten Anhaltspunkte sind immer Weltenaufbau, Figuren, Logik, Spannung und Schreibweise. Das muss einfach stimmen, damit es ein halbwegs gutes Buch wird. Wirklich gut wird es für mich außerdem, wenn es irgendwie noch ein bisschen witzig geschrieben ist und ich auch mal überrascht werde, weil nicht alles vorhersehbar ist. Außerdem müssen mir die Figuren auf gewisse Weise sympathisch sein, müssen aber nicht nett sein. Sie können auch einen  wenig netten Charakter abzeichnen, wenn es zur Geschichte passt, aber sie müssen irgendeine Art von Verständnis und positiven Gefühl in mir auslösen. Die Figuren sind das Ah und Oh.
Ja, tatsächlich lese ich immer alles, auch Vorwort, Anhang und Nachwort.

Damit sind die Fragen auch schon wieder alle beantwortet. Ich hoffe, allen (angehenden) Autoren, die das hier lesen, helfen meine Antworten etwas weiter. Was wären denn eure Antworten auf die Fragen gewesen? Schreibt es mir gerne in die Kommentare. Bis zum nächsten Mal und vergesst nicht: Lest schön!
Eure Shannon


Montag, 27. September 2021

Montagsfrage #63: Dialog oder Beschreibung?



Sind euch Dialog oder Beschreibung in Büchern wichtiger?

Ganz prinzipiell muss ich sagen: Ein Buch braucht beides, damit die Geschichte wirklich leben kann. Deshalb ist diese Entscheidung eigentlich keine Entscheidung. Das eine sollte es nicht ohne das andere geben.

Montagsfrage #62: Tabuthemen der Literatur



Tabuthemen der Literatur?

Das ist ein ziemlich weitgefasstes Thema finde ich, das gleich mehrere Fragen aufwirft. Gibt es Tabuthemen? Sollte es Tabuthemen geben? Sollte es für manche Autoren oder Leser Tabuthemen geben?

Montagsfrage #61: Mein Stil beim Bloggen



Hat sich dein Stil beim Verfassen von Blogbeiträgen/Rezensionen über die Jahre verändert?

So genau kann ich das gar nicht aus dem Stegreif sagen. Ich blogge ja inzwischen mit mehr oder minder großen Abständen dazwischen seit 2016, also seit 5 Jahren, erst auf "Skylifes Weltenmagie" und nun hier auf "Shannon's Shreibstübchen".

Montagsfrage #60: Autoren zweifelhafter Auffassungen



Wie gehst du damit um, wenn sich herausstellt, dass ein Autor, dessen Bücher du sehr schätzt, Auffassungen äußert, mit denen du nicht übereinstimmst?

Das Thema wurde ja in den Sozialen Medien groß diskutiert, nachdem Joanne K. Rowlings zweifelhafte Ansichten über die Transgemeinschaft an die Öffentlichkeit kamen.