Stelle uns 10 Bücher vor, die deinen typischen Buchgeschmack zeigen
Die Aufgabe war schwieriger, als man meinen sollte. Zwar weiß ich ganz genau, was ich wirklich liebe, aber dadurch, dass ich eigentlich kaum außerhalb dieser Bereiche lese, sind es entsprechend viele wirklich tolle Bücher, aus denen ich wählen könnte und dabei eine Entscheidung zu treffen... Zumal ich auch nicht einfach "nur" Fantasy schreiben wollte und dann 10 Fantasybücher anfügen wollte. Zum einen mag, aber liebe ich nicht alles, was Fantasy zu bieten hat (gerade Romantasy nimmt für mein Befinden inzwischen viel zu viel Raum ein und verdrängt andere wundervolle Subgenre immer mehr), zum anderen ist es eben nicht nur Fantasy. Also habe ich es ein bisschen weiter aufgeschlüsselt und nöchte euch hier nun meine Liste vorstollen. Logischerweise sind heute alle Bücher auch gelesen.
High Fantasy
High Fantasy ist das Subgenre, was ich immer schon mein liebstes nennen würde. Ich liebe es einfach, in komplexe Welten fern der unseren mit ihren ganz eigenen Regeln und Gesetzen einzutauchen, wo einfach alles möglich ist. Hier würde ich bespielhaft "Throne of Glass" von Sarah J. Maas anführen wollen, weil diese Reihe einfach so viele Elemente in sich vereint, die mich ansprechen: Magie, Assassinen und Hexen, Drachen und Gestaltwandler und ein epischer Kampf Gut gegen Böse, mit Figuren voller Leben und Ecken und Kanten.








Urban Fantasy
Auch wenn mir eine komplett eigene Welt noch einmal etwas lieber ist, so liebe ich es doch auch, wenn die Magie in unsere Welt eindringt. Hier habe ich "Izara" von Julia Dippel für euch, die ich einfach in ihrer Gesamtheit geliebt und einfach nur jeden einzelnen band verschlungen habe.




Ari hält sich für ein ganz normales Scheidungskind: Sie lebt bei ihrer labilen Mutter, verabscheut ihren reichen Vater und jobbt neben der Schule, um sich ein Auto leisten zu können. Doch all ihre durchschnittlichen Sorgen rücken schlagartig in den Hintergrund, als übernatürliche Wesen versuchen, sie zu töten. Einer von ihnen ist Lucian, für den Ari als Tochter seines Erzfeindes ganz weit oben auf der Abschussliste steht. Als er jedoch erkennt, wie sehr er sich getäuscht hat, begeben sich die beiden auf die gefährliche Suche nach Antworten. Vor ihnen tut sich ein Abgrund aus Intrigen, Verrat und den Machtspielen einer verborgenen Gesellschaft auf, in der Ari ihren Platz finden und vor allem überleben muss.
Historische Fantasy
Dieses Subgenre ist einfach die perfekte Mischung für mich, denn neben Fantasy liebe ich auch historische Romane. Einfach die Kombination aus vergangenen Zeiten mit Magie und fremden Welten hat einfach dieses besondere Etwas für mich. Und dann sticht "Fast verschwundene Fabelwesen" von Florian Schäfer und Elif Siebenpfeiffer nocheinmal duch sein ganz eigenes Konzept hervor, das mir so noch nie begegnet ist durch die Umsetzung von historischer Urban Fantasy als Reise- und Forschungsbericht. Einfach genial meiner Meinung nach!


Im Jahre 1862 ruft der Naturforscher Konstantin O. Boldt eine gefahrvolle Expedition ins Leben, um das rätselhafte Verschwinden der Fabeltiere zu erforschen. Sein faszinierender Reisebericht in Tagebuchform entführt dich in die Welt der europäischen Märchen, Sagen und Legenden. In detaillierten Beschreibungen und Illustrationen porträtiert Konstantin O. Boldt zahlreiche mythische Wesen und vergessene Kreaturen. Alte Aufzeichnungen, Feldnotizen und Artikelsammlungen des Naturforschers geben Einblicke in die Lebensweise, das Jagd- und das Fortpflanzungsverhalten der Fabelwesen. Tauche ein in ein fantastisches Abenteuer voller Wunder, Abgründe und Gefahren. Eine spannende Reise voller unerwarteter Begegnungen mit Einhörnern, Phönixen und zahlreichen anderen magischen Tieren!
Drachen
Drachen sind und bleiben meine liebsten Fabelwesen, und zwar schon lange, bevor sie Trend geworden sind, auch wenn das meiner Auswahl definitiv zu Gute kommt. Man muss mir nur sagen, dass ein Buch Drachen beinhaltet, schon ist die Wahrscheinlichkeit echt hoch, dass ich es lesen möchte (auch wenn mich die Bücher, in denen jemand einen Drachenwandler liebt, immer noch echt verwirren. Bücher, in denen die Liebesgeschichte den Hauptfokus hat, sind einfach nicht so mein Ding). Ich habe ein eigenes Regal nur mit Drachenbüchern - und es wächst immer weiter. Hier habe ich mich für "Feuererwachen" von Rosaria Munda und "Der Orden des geheimen Baumes" von Samantha Shannon entschieden als zwei Reihen, die ich einfach liebe.





In ihrem epischen Fantasy-Roman „Der Orden des geheimen Baumes“ hebt Samantha Shannon das Genre auf die nächste Stufe. Mächtige Frauen lenken und beeinflussen das Schicksal ihrer Welt, ob als Königin, Magierin oder Drachenreiterin. Doch die Welt ist geteilt: Während im Westen alle Drachen als absolut böse verdammt werden, werden diese im Osten als göttergleiche Wesen verehrt. Trotz dieser gegensätzlichen Weltanschauungen müssen die Menschen des Ostens und des Westens zusammenarbeiten, als ein riesiger bösartiger Drache aus der Vergangenheit wieder aufersteht. Drei starke Frauen nehmen die Herausforderung an, die Bewohner beider Reiche zu vereinen, um die Menschheit zu retten …
In diesen Momenten – wenn Glaubenssysteme kollidieren und eine detailreiche Welt entsteht – ist Samantha Shannon in Bestform.
Assassinen
Ein weiterer Trope, der es mir schon lange sehr angetan hat, sind Assassinen. Ich mag einfach dieses düstere etwas sassy Badass mit ihrem Sneak und ihrem Bogen und Dolchen (ja, da haben die Klischees voll zugeschlagen). Eine der ersten Reihen, die mir gezeigt hat, dass ich das mag, war "Der Prinz der Schatten" von Torsten Fink.



Er hat alles vergessen. Er erinnert sich nicht einmal daran, wie er heißt. Doch eines wird dem Namenlosen rasch klar: Der, der er einst war, will er nicht mehr sein. Denn er verfügt über die Fähigkeiten eines Assassinen, und die Vorstellung, jemanden zu ermorden, ist ihm zuwider. Bei den Nachforschungen über seine Herkunft stößt er immer wieder auf eine Gemeinschaft von Mördern, deren Name nur mit Schaudern geflüstert wird – die Bruderschaft der Schatten.
Buchmagie
Irgendwie hat es mir das angetan, wenn Magie auf Büchern basiert oder Bücher einen essenziellen Teil des Worldbuildings ausmachen. Ich liebe Bücher nun einmal über alles. Hier ist mir besonders "Die Seiten der Welt" von Kai Meyer als genial im Gedächtnis hängen geblieben.



Historische Romane
Neben fremden Welten reise ich auch liebend gerne in die Vergangenheit, vor allem das Mittelalter finde ich als Periode sehr spannend. Es ist einfach faszinierend zu lesen, was früher anders war und wie Menschen damit umgingen. Ich finde Geschichte an sich halt einfach interessant. Eine meiner absoulten Lieblingsreihen unter den historischen Romanen ist und bleibt "Das Geheimnis der Hebamme" von Sabine Ebert.





Science Fiction
Ähnlich wie Fantasy hat es mir auch Science Fiction angetan, allerdings weniger klassische Space Operas als vielmehr Dystopien. Auch wenn "Neon Birds" von Marie Grasshoff als Cyberpunk zu einem anderen Subgenre als eine Dystopie gehört, hat die Reihe für mich einfach alles, was für mich gutes Sci-Fi ausmacht. Einfach wieder eine geniale Reihe!



Ein Träumer mit einem düsteren Geheimnis.
Ein Untergrundkämpfer mit Todeswunsch.
Eine Jägerin mit Verbindung zu einer dunklen Macht.
Es ist das Jahr 2101. Ein außer Kontrolle geratener technischer Virus verwandelt Menschen in hyperfunktionale Cyborgs, die dem Willen der künstlichen Intelligenz KAMI gehorchen. In Sperrzonen eingepfercht, werden sie von Supersoldaten bekämpft, die man weltweit als Stars feiert. Doch die Mauern beginnen zu bröckeln. Sekten beten KAMI als Maschinengott an. Und während der Kampf zwischen Menschlichkeit und Technologie hin und her wogt, versuchen vier junge Erwachsene, den Untergang ihrer Zivilisation zu verhindern.
Sachbücher rund um Bücher, Naturwissenschaften und Medizin
Hin und wieder greife ich auch gerne zu einem Sachbuch, vor allem, wenn sie wirklich gut geschrieben sind, detailreich und gleichzeitig aber auch für Laien zu verstehen. Schließlich ist es nie verkehrt, etwas Neues zu lernen. Bei mir sind es vor allem Sachbücher rund um Bücher, Naturwissenschaften und Medizin. Hier möchte ich "Frauen und Bücher – Eine Leidenschaft mit Folgen" von Stefan Bollmann vorstellen, dass ich damals umso schneller fertiggelesen habe, weil ich es beim Lesen als eines der Bücher ausgewählt habe, die ich mit ins Deutschabi nehmen wollte (immer noch eine Wahl, die ich bis heute nicht bereue).

Diese und eine Fülle anderer Begebenheiten lässt Stefan Bollmann in einem unterhaltsam geschriebenen Panorama lebendig werden. Zugleich erzählt er eine überraschend andere Geschichte des Lesens, seiner Macht und Magie. Lesen kann Leben und Lieben verändern. Ein Buch für Frauen, die leidenschaftlich gern lesen – und aus dem Männer erfahren, was ihre Frauen meinen, wenn sie sagen: »Jetzt nicht! Ich lese!«
Damit verabschiede ich mich auch schon wieder von euch. Welche der gezeigten Bücher kennt ihr? Welche würdet ihr für dieses Thema wählen? Schreibt es mir gerne in die Kommentare. Hier geht es zum Mutterschiff bei Weltenwanderer. Bis zum nächsten Mal und vergesst nicht: Lest schön!
Eure Shannon
Eure Shannon
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